18. August 2009

Unverständnis über Beratung durch Jürgen Walter

Mit Unverständnis und Kopfschütteln reagierte die Landtagsabgeordnete der Linken Barbara Cárdenas auf die Nachricht, dass der ehemalige Landtagsabgeordnete Jürgen Walter den Betriebsrat von Plastal berät.

„DIE LINKE unterstützt den Weg des Betriebsrates. Es ist richtig, dass die Stärken des Plastal-Werks am Standort Sterbfritz im Mittelpunkt stehen und somit ein wirtschaftlich eigenständiges und profitables Werk entstehen kann. Warum der Betriebsrat aber Jürgen Walter als Berater und Rechtsanwalt der Arbeitnehmervertretung verpflichtet hat, bleibt rätselhaft und sollte noch einmal überdacht werden. So war es doch der frühere SPD-Landesvize und Fraktionschef im Landtag der aus egoistischen Gründen eine arbeitnehmerfreundliche Politik in Hessen verhindert hat, in dem er Roland Koch als Ministerpräsident seiner Parteigenossin Andrea Ypsilanti vorzog. Somit besteht auch im Fall Plastal die Gefahr, dass Jürgen Walter demnächst genau das Gegenteil vertritt und gegen die Arbeitnehmer entscheidet. Dies könnte dann die Schließung des Werkes in Sterbfritz bedeuten.“