1. Juni 2010

Wer Wind sät , wird Sturm ernten

Zu den jüngst in Lahore verübten Anschläge auf eine Moschee der Ahamdiya Muslim Jamaat in Pakistan äußert sich Barbara Cárdenas, migrations-und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im hessischen Landtag: <//font>


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"Diese Anschläge sind der Höhepunkt einer Verfolgung der Ahmadiyya Minderheit durch religiös extremistische Gruppen in Pakistan. Wir wissen nicht, welche Auswirkungen dies auf Hessen und den Kreis Offenbach hat, wo die Gemeinde 21 Moscheen unterhält. Wir fordern aber die Gemeinden in Hessen auf, ihre Bemühungen gegen politischen Extremismus und für einen friedlichen Dialog mit anderen Religionen und religiösen Gruppierungen nicht aufzugeben! Die Friedenskonferenz der Ahmadiyya Gemeinde in Rodgau stellt dabei einen guten Anfang dar, der weiter ausgebaut werden sollte. <//font><//font>


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Der politische Diskurs in Hessen muss sich einen übereinstimmenden Standpunkt erarbeiten, der den Abzug aller Truppen aus Afghanistan fordert, damit extremistische Kräfte, die viele Anhänger über ihre vermeintliche Opferrolle im weltpolitischen Geschehen rekrutieren und anders denkende Minderheiten als Sündenböcke deklarieren, keinen weiteren Auftrieb und Legitimation für solche Gewalttaten erhalten."<//font>


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Heute sehe man, so Cárdenas, dass der Afghanistan Krieg die ohnehin instabile Situation in dieser Region der Welt weiter anheize.<//font><//font>

 

Damit bewahrheite sich das allseits bekannte Bibelzitat: " Wer Wind sät, wird Sturm ernten."<//font><//font>