1. Dezember 2011

Für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Manroland – Allianz und MAN müssen zu ihrer Verantwortung für die Beschäftigten stehen

An den heutigen Protestaktionen der Beschäftigten von Manroland in Offenbach und vor der Allianz-Zentrale in Frankfurt nahmen die Abgeordneten Ulrich Wilken und Barbara Cárdenas teil. Anlässlich der Proteste erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag. 

„Standort und Arbeitsplätze bei Manroland in Offenbach müssen erhalten werden. Dafür tragen die Anteilseigner Allianz und MAN die entscheidende Verantwortung. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Belegschaft.“ 

DIE LINKE unterstütze nachdrücklich die Forderung der IG Metall, Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) müsse unter Einbeziehung der Beschäftigten, ihrer Betriebsräte und der IG Metall endlich eine industriepolitische Konzeption für die Zukunft der drei großen deutschen Druckmaschinenhersteller erarbeiten. Die Beschäftigten hätten schon in den vergangenen Jahren durch Kurzarbeit und Arbeitsplatzabbau erhebliche Opfer erbringen müssen. Sie dürften nicht weiter für Managementfehler den Kopf hinhalten. 

Hessens Wirtschaftsminister Posch müsse alles dafür tun, mit einem Notkredit, Bürgschaften des Landes und der Instrumente der Wirtschaftsförderung die Arbeitsplätze in Offenbach zu sichern. 

Cárdenas: „Wir brauchen ein breites gesellschaftliches Bündnis in der Region, um den Kampf der Kolleginnen und Kollegen bei Manroland zu unterstützen.“