Zum Einstampfen des erfolgreich durchgeführten Projekts der Arbeitscoachs an hessischen Schulen, wonach ältere Arbeitslose ihr Berufs- und Lebenserfahrungen im Rahmen des vom Kultusministerium aufgelegten Programms „Erfahrung hat Zukunft“ eingesetzt wurden, erklärt Barbara Cárdenas, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Diese Entscheidung ist für über 400 Arbeitscoaches sowie für die betroffenen Schulen katastrophal. Sie widerspricht der erfolgreichen Unterstützung der Arbeitscoachs an den Schulen, die noch im letzten Jahr sehr positiv bilanziert worden ist.“
Ihre Arbeit sei seit zwei Jahren pädagogisch äußerst erfolgreich verlaufen. Abzulesen auch daran, dass sich sogar Schulen mit Unterschriftenlisten für den Verbleib ihrer Arbeitscoaches an den Landtag gewendet hätten, so Cárdenas.
Die Aussage des Kultusministeriums, die Coaches könnten ja weiter an den Schulen arbeiten, wenn diese sie auch selbst finanzierten, sei nicht realisierbar, weil die frei verfügbaren Mittel schon für andere Maßnahmen gebraucht würden.
Mit dem Projekt ‚Erfahrung hat Zukunft’ habe das Land auch einen neuen Weg zur Beschäftigung älterer Arbeitsloser beschritten. Dieses Projekt sollte das Ministerium ohne Wenn und Aber fortführen.