Landtagsabgeordnete Cárdenas fordert Konzept für Plastal in Sinntal-Sterbfritz
In einer Presseerklärung fordert die Landtagsabgeordnete der Linken Barbara Cárdenas ein Konzept für den Erhalt der Produktion bei der Plastal GmbH in Sinntal-Sterbfritz.<//span> Zudem sieht Cárdenas gute Chancen für das Werk in Sterbfritz. So gäbe es zwar schon Kurzarbeit, jedoch seien die Auftragsbücher noch gut gefüllt.
„Nach dem Insolvenzantrag und dem Arbeitsplatzabbau bei Knaus-Tabbert in Mottgers trifft es Sinntal schon wieder hart. Es ist zu befürchten, dass es bei Plastal ebenfalls zu Arbeitsplatzverlusten oder sogar zur Werkschließung kommen kann. Deswegen ist es wichtig, die Initiative: „Eine Region steht auf!“ wieder aufleben zu lassen. Die Beschäftigten haben Solidarität und Unterstützung verdient“, so Cárdenas. Die Initiative „eine Region steht auf!“ wurde im letzten Jahr als Unterstützung für die Beschäftigten der Hanauer Vacuumschmelze und für die Beschäftigten von Knaus-Tabbert ins Leben gerufen.
Die schwedische Plastal Holding musste vergangene Woche Insolvenz anmelden. Auch der Standort in Sinntal-Sterbfritz ist unter der Insolvenzverwaltung. Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit gab die Unternehmensleitung des Mutterkonzerns den scharfen Abschwung in der Autoindustrie an. Bei dem Plastikteilehersteller für die Autoproduktion mit dem deutschen Hauptsitz im bayerischen Weißenburg sind auch über 300 Arbeitsplätze in Sterbfritz direkt betroffen.