13. Juli 2009

Elterndruck führt zum Erfolg

DIE LINKE begrüßt Obergrenze von 25 Schülern in der Grundschule

Für die Landtagsabgeordnete Barbara Cárdenas und den Kreistagsabgeordneten Volkmar Höhne (beide DIE LINKE) ist klar, dass der massive Elternprotest auch aus dem Main-Kinzig-Kreis dazu beigetragen hat, dass Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) die Zusammenlegungen in der Grundschule durch einen Erlass untersagt hat. Grundschulklassen sollen nach Willen aller Fraktionen im Landtag nicht mehr zusammengelegt werden, wenn dadurch mehr als 25 Kinder in der Klasse sind. DIE LINKE fordert das Kultusministerium auf, umgehend einen sich ggf. ergebenden zusätzlichen Bedarf an Lehrkräften abzudecken.

Hessenweit war an vielen Grundschulen vorgesehen, Klassen zusammenzulegen. Im Main-Kinzig-Kreis können nun die Klassen in der Friedrich-Ebert-Schule in Schöneck, der Theodor-Heuss-Schule in Hanau, der Waldschule in Bischofsheim, der Erich Simdorn-Schule in Ravolzhausen, der Dr-Christoph-Schreiber-Schule in Somborn und der Geisberg-Schule in Eidengesäß weiterbestehen.

Nach Ansicht der beiden Linken-Politiker ist es unbestritten, dass kleine Klassen für den Lernerfolg der Kinder besonders wichtig sind, da Gruppenarbeit und individuelle Förderung dort eher möglich sind. Die Forderung nach kleineren Klassen gilt für alle Schulformen und muss für das Wohl der Kinder in Angriff genommen werden. Dazu bedarf es auch weiterhin des Drucks der Eltern und Schüler gegenüber der Landesregierung.