17. Oktober 2008

Solidarität mit den Beschäftigten von Knaus-Tabbert

Die Beschäftigten von Knaus-Tabbert können sich der Solidarität der Landtagsfraktion DIE LINKE sicher sein. Es ist wichtig, den Standort zu erhalten und die Arbeitsplätze zu sichern. Deswegen müssen die Banken in die Verantwortung genommen werden. „Es kann nicht sein, dass der Staat und somit die Gesellschaft die Banken mit Steuergelder von fast 500 Mrd. Euro unterstützt, die Banken jedoch kleine und mittelständische Betriebe in den Ruin treiben“, so Cárdenas. Vom eingesetzten Insolvenzverwalter Dr. Jaffé fordert die Landtagsabgeordnete als erstes die Sicherung der Arbeitsplätze. Für den Standort Sinntal-Mottgers und die Region birgt die Schließung des Werkes mit seinen rund 400 Arbeitsplätzen die Gefahr einer Insolvenz-Lawine. Wenn die Banken ihre Strategie weiterverfolgen, könnten noch mehr Firmen Pleite gehen und Arbeitsplätze vernichtet werden. Zudem sind weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern, Spediteuren und bei den örtlichen Geschäften und Gewerbetreiben gefährdet.

Für die Beschäftigten bei Knaus-Tabbert bestehen nach Ansicht Cárdenas reelle Lösungen, „da es sich im Grunde um ein solides Unternehmen handelt, das bedingt durch sein Saisongeschäft mal wieder eine Übergangsfinanzierung benötigt. Die für ihre hohe Qualität bekannten Caravane werden dann ab Frühjahr sicherlich wieder guten Absatz finden.“