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10. Oktober 2008

Senkung der Klassenobergrenzen ist ein Schritt zu einer besseren Schule

„Die viel beschworene bessere Qualität und individuelle Förderung ist bei Klassengrößen mit bis zu 33 Schülern nicht möglich. Kein Lehrer, und sei er noch so gut, kann unter diesen Bedingungen Kinder und Jugendliche ‚individuell’ fördern und ihnen ‚gute Bildung’ zu kommen lassen. Wenn Herr Klein nun verkündet, DIE LINKE würde Freibier für alle fordern und die Forderung nach einer Klassenobergrenze sei nicht finanzierbar, hat er keine Ahnung vom alltäglichen Schulunterricht. Über Fraktionsgrenzen hinweg heißt es immer wieder, dass mehr Geld von Seiten des Staates für ein gutes Bildungssystem investiert werden müsse. Wenn es jedoch ernst wird, gilt dieser Satz offenbar auf einmal nicht mehr.“, so Cárdenas. 

Deshalb beantragte die Fraktion DIE LINKE, dass alle Landtagsfraktionen ihre Wahlversprechen, Zusagen und Beteuerungen, es müsse mehr Geld in Bildung investiert werden, nun tatsächlich umsetzen werden. Weiter fordert Cárdenas „Um wirklich gute Bildung und individuelle Förderung aller hessischen Schüler zu ermöglichen, müssen mehrere hundert Millionen Euro in die Hand genommen werden. Es ist daher dringend notwendig, die bisherige parlamentarische Mangelverwaltung endlich aufzugeben und nicht immer erst öffentlichkeitswirksam die Steuern zu senken und anschließend die leeren Kassen zu beweinen. Zur Finanzierung dieser Bildungsoffensive für Hessen besteht DIE LINKE die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und mehr Personal für Steuerfahndung sowie der Verzicht auf den Flughafen in Kassel-Calden.“