Ich frage die Landesregierung: Wie viele Schülerinnen und Schüler, die sich für das Schuljahr 2010/2011 für die Kasseler Gesamtschulen mit G 9 angemeldet hatten, wurden abgewiesen?
Präsident Norbert Kartmann: Frau Staatsministerin Henzler. Dorothea Henzler, Kultusministerin: Frau Kollegin Cárdenas, im Zuständigkeitsbereich der Kasseler Schulaufsicht, die die Stadt und den Landkreis Kassel umfasst, mussten wegen Kapazitätsbegrenzungen an einer einzigen Gesamtschule mit G 9 - mit Jahrgangsstufe 5 beginnend - insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler abgelehnt werden, hiervon zwei aus einem anderen Schulaufsichtsbezirk. Von den insgesamt 20 Schülerinnen und Schülern aus dem Schulaufsichtsbezirk Kassel konnten elf Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Zweitwunsches an ein G8-Gymnasium, an eine kooperative Gesamtschule mit Förderstufe bzw. an eine integrierte Gesamtschule umgelenkt werden, fünf Schülerinnen bzw. Schülern konnte mangels Angabe eines Zweitwunsches der Besuch einer kooperativen Gesamtschule oder integrierten Gesamtschule angeboten werden, und vier Schülerinnen bzw. Schüler wurden an einem G8-Gymnasium der Stadt Kassel aufgenommen. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten zudem das Angebot, eine der aufnahmefähigen Gesamtschulen der Stadt Kassel oder eine wohnortnahe Gesamtschule des Landkreises Kassel zu besuchen.