Über die Arbeit der LAG Laizismus:
Die LAG setzt sich ein für den Laizismus als einer Säule für einen demokratischen und sozialen Staat entsprechend dem folgenden Leitmotiv: DIE LINKE. bekennt sich zur Religions- und Meinungsfreiheit ebenso wie zur strikten Neutralität gegenüber allen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Sie betrachtet das religiöse Bekenntnis und dessen Ausübung als individuelles Freiheitsrecht in der Verantwortung des Individuums.

Kontakt und weitere Informationen:
Michael Janitzki

Fröbelstr. 39
35394 Gießen
0641-44771

info@michael-janitzki.de

SprecherInnen:

Barbara Cardenas
Michael Janitzki
Francesco Arman

 

Laizismus

Anträge zum Landesparteitag

Staatsleistungen an die Kirchenin Hessen beenden!

DIE LINKE Hessen fordert die Beendigung der jährlichen Staatsleistungen des Landes an die evangelische und die katholische Kirche. Diese werden gemäß der Staatskirchenverträge mit der Begründung einer Entschädigung für die Enteignung von Kirchengütern im 19. Jahrhundert gezahlt.

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Ethik als dem Religionsunterricht gleichwertiges Schulfach einführen

DIE LINKE. Hessen kritisiert, dass die Landesregierung die Sicherstellung eines flächendeckenden

Angebots von Ethik erneut um vier Jahre verzögert hat. Nach der Einführung des Faches Ethik als verpflichtendes Ersatzfach 1995 wurde bis heute das entsprechende Angebot nicht geschaffen. Auch die aktuelle „Verordnung über den Ethikunterricht“ sieht vor, dass Ethikunterricht erst ab dem Schuljahr 2020/21 in allen Jahrgangsstufen der Grundschule eingerichtet sein muss. Es ist nicht akzeptabel, dass das Recht, sich für eine nichtreligiöse Weltanschauung („negative Religionsfreiheit“) zu entscheiden, dauerhaft unter Ressourcenvorbehalt steht. Die Ressourcen für eine flächendeckende Einführungdes Faches Ethik müssen ohne weitere Verzögerung zur Verfügung gestellt werden.

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Kirchen, Religions - und Weltanschauungsgemeinschaften

DIE LINKE verteidigt das Recht aller Menschen auf ein Bekenntnis zu einer Weltanschauung oder Religion. Sie tritt ein für den Schutz weltanschaulicher und religiöser Minderheiten. Laizismus bedeutet für uns die notwendige institutionelle Trennung von Staat und Kirche. Wir stellen uns unserer historischen Verantwortung und haben die Lehren aus dem in der DDR begangenen Unrecht gegenüber Gläubigen gezogen. Bereits im Jahr 1990 hat der Parteivorstand der PDS sich zur Verantwortung an einer verfehlten Politik der SED bekannt, die tragische Schicksale, Benachteiligung, Verdächtigung und ohnmächtige Betroffenheit auslöste und die Gläubigen, Kirchen und Religionsgemeinschaften um Versöhnung gebeten. Heute engagieren sich in der LINKEN Christinnen und Christen neben Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften, aber auch Atheistinnen und Atheisten für gemeinsame Ziele und Werte, die in den großen Religionen genauso ihre Wurzeln haben wie in den Ideen der Aufklärung und des Humanismus: Soziale Gerechtigkeit, Frieden, Nächstenliebe und Toleranz.

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Angesichts der gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen, der sozialen, politischen, kulturellen und weltanschaulichen Ausdifferenzierung der Gesellschaft bekommt eine präzisere Bestimmung der LINKEN in ihrem Verhältnis zu den Religionsgemeinschaften und eine Konkretisierung ihrer religionspolitischen Forderungen eine besondere Bedeutung.

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